Im Sinne „Global denken - lokal handeln“ stellt die CDU Linden ihre Initiative zur Reduzierung von CO2-Emissionen vor

CDU-Linden will Elektromobilität und die Nutzung von Erneuerbaren Energien vorantreiben.

Die Stadt Linden ist durch die beiden eigenen Solarparks (zwischen Klein-Linden und dem Lindener Gewerbegebiet gelegen) mit 4,2 Megawatt installierter Leistung schon lange ein Vorreiter im Bereich erneuerbare Energien im Kreis Gießen. Die beiden Solarparks decken seit 2010 (Solarpark I) und 2012 erweitert um den Solarpark II den jährlichen Stromverbrauch von über 1.000 Haushalten im Jahr ab. Auch auf vielen städtischen Gebäuden wurden bereits Bürgersolaranlagen installiert. Die ersten öffentlichen Ladesäulen in Linden stehen bereits und wurden durch einen CDU-Antrag auf den Weg gebracht. Auch das Wasser im Freibad wird seit über zwanzig Jahren mittels einer Solaranlage erwärmt.

„Wir wollen mittels der Förderung von erneuerbaren Energien die CO2-Emission vor Ort reduzieren!“ stellt Hendrik Lodde die Initiative zur stärkeren Nutzung von Erneuerbaren Energien der CDU Linden vor. „In Zeiten sinkender Einspeisevergütungen für Solarstrom macht es im privaten Bereich häufig Sinn auf Stromspeicherlösungen zu setzen und nicht alleine auf den Verkauf von Solarstrom. Dieser wird aus eigenen Photovoltaik-Anlagen in entsprechenden Batterien gespeichert und kann dann bei Bedarf - zum Beispiel in den Abendstunden oder in der Nacht - abgerufen werden anstatt den nicht selbst benötigten Strom an einen Energieversorger zu verkaufen. Für die Nutzung von Batterien zur Speicherung von Solarstrom wollen wir eine Förderung seitens der Stadt auf den Weg bringen. “

Der Preis für eine Kilowattstunde selbst produzierten Stroms, der in den Abendstunden aus den Batterien entnommen wird, ist heute noch recht hoch. In einigen Bundesländern gibt es daher bereits Förderprogramme um den Anreiz für die Nutzung solcher Speichersysteme zu erhöhen. Vor einigen Jahren hat auch die Bundesregierung Batterielösungen gefördert. „Die bisherige Lindener Förderrichtlinie zum Bau von Solaranlagen aus dem Jahr 2005 müsste dazu auf die heutigen Erfordernisse angepasst werden.“ stellt Spitzenkandidat Fabian Wedemann klar.

„Neben den privaten Haushalten macht aber der PKW-Verkehr einen großen Anteil der CO2-Emission in Deutschland aus.“ ergänzt Fraktionsvorsitzender Frank Hille. „Um die Elektromobilität weiter zu unterstützen will sich die CDU-Linden dafür stark machen, dass zusammen mit Kooperationspartnern - zum Beispiel OVAG oder SWG - weitere Ladesäulen im öffentlichen Raum entstehen. Zudem sollen Gespräche mit Lindener Unternehmen gesucht werden, um sie dafür zu gewinnen auf ihren Parkplätzen E-Ladesäulen zu errichten. Kunden und Mitarbeiter hätten so die Möglichkeit ihre Elektrofahrzeuge kurzzeitig laden zu können.“ In diesem Zusammenhang lobte Hille das Engagement der Diakoniestation zusammen mit dem Förderverein „Soziale Dienste e.V.“ die Dienstfahrzeuge der Diakoniestation ab dem nächsten Jahr in E-Autos umzuwandeln. Gerade bei Fahrzeugen mit einer geringen Tages-Kilometer-Leistung ist dies eine ideale Lösung.

Ihre CDU Linden